
Im Stadtderby der U15 trafen Straubing und Alburg am Sonntagvormittag im Duell des Ersten gegen den Zweiten aufeinander. Bei bestem Fußballwetter wurde um 11 Uhr angepfiffen, rund 90 Zuschauer verfolgten die Partie. Beide Mannschaften tasteten sich zunächst ab und kamen in den ersten fünf Minuten jeweils zu einer kleinen Chance.
Alburg erhielt anschließend zwei Ecken in Folge. Die erste wurde ins Aus geklärt, auch der zweite Versuch brachte keinen Erfolg. Straubing antwortete mit einem Schuss aus der zweiten Reihe, der knapp über das Tor ging. In der 7. Minute nutzte Alburg dann eine Gelegenheit: Ein zentraler Abschluss landete im linken Eck und brachte die Gäste mit 1:0 in Führung.
Die Straubingerinnen ließen sich davon nicht aus dem Konzept bringen. Nach einem Schuss von Alburg in der 12. Minute folgte kurz darauf der Ausgleich: Lina Richter drückte den Ball über die Linie und stellte in der 13. Minute auf 1:1. In der 20. Minute ging Alburg aus abseitsverdächtiger Position erneut in Führung. Straubing hatte danach die große Chance auf den Ausgleich, doch der Ball wurde gerade noch von der Linie gekratzt. Stattdessen erhöhte Alburg in der 25. Minute auf 3:1. Mit diesem Spielstand ging es in die Halbzeitpause.
Nach dem Wiederanpfiff drängte Straubing auf den Anschluss. In der 41. Minute ergab sich eine starke Möglichkeit, die jedoch ungenutzt blieb. Auch eine weitere Chance ging nur um Zentimeter am Tor vorbei. Alburg traf in der 49. Minute die Latte, kurz darauf verzeichnete Straubing einen Pfostenschuss – der Ball wollte zunächst einfach nicht über die Linie.
In der 56. Minute gelang schließlich der verdiente Treffer: Celine Grassl verkürzte auf 2:3. Straubing blieb am Drücker und war in der zweiten Halbzeit klar die bessere Mannschaft. Nach einem Freistoß von Alburg in der 59. Minute, der neben das Tor ging, spielte praktisch nur noch Straubing. Eine Ecke der Gastgeberinnen landete erneut an der Latte. Trotz der starken zweiten Hälfte blieb es beim knappen 2:3. Schade für die U15 – nach diesem Auftritt war deutlich mehr drin.