Starke Leistung bleibt unbelohnt – U17-Juniorinnen unterliegen Wacker München

U17

Die U17-Juniorinnen mussten am Sonntag im heimischen Stadion die dritte Niederlage in der Landesliga hinnehmen. Gegen den FFC Wacker München II stand am Ende ein 0:3 auf der Anzeigetafel – ein Ergebnis, das den Spielverlauf allerdings nur bedingt widerspiegelte.

So bitter die Niederlage für die Straubingerinnen ist, so viel Mut macht die gezeigte Leistung für die kommenden Aufgaben. Über weite Strecken bestimmte die Heimmannschaft das Geschehen, erspielte sich mehrere hochkarätige Möglichkeiten und schaffte es immer wieder, gefährlich in den Münchner Strafraum zu kommen. Einzig die Belohnung in Form eines Treffers blieb aus.

Wacker München zeigte dagegen eindrucksvoll, warum in der Landesliga kleinste Fehler bestraft werden. Die Gäste agierten im Umschaltspiel konsequent und zeigten sich vor dem Tor äußerst effizient. Defensiv verteidigte Wacker mit großem Einsatz und konnte sich zudem auf eine starke Torhüterin verlassen.

Die Zahlen erzählen die Geschichte der Partie beinahe von selbst: Während Wacker bei vier gefährlichen Szenen im Straubinger Strafraum drei Treffer erzielte, blieben die Gastgeberinnen bei acht aussichtsreichen Situationen ohne Tor.

Für die Straubinger Juniorinnen bedeutet das weiterhin Lehrgeld auf Landesliga-Niveau. Dennoch bestätigt die Leistung den positiven Trend der vergangenen Wochen. Bereits gegen den FC Ingolstadt sowie in der ersten Halbzeit gegen den TSV 1860 München hatte die Mannschaft gezeigt, dass sie auch gegen etablierte und spielstarke Gegner mithalten kann.

Was momentan noch fehlt, ist die Konsequenz im letzten Drittel. Einsatz, Leidenschaft und spielerische Ansätze stimmen – nun gilt es, sich für diesen Aufwand auch mit Toren und Punkten zu belohnen.

Einen zusätzlichen Wermutstropfen gab es durch gleich drei verletzungsbedingte Auswechslungen. Hanna Jung, Lara Winklmeier und Celine Graßl konnten die Partie nicht beenden. Hinter ihren Einsätzen in den kommenden Begegnungen steht daher zunächst ein Fragezeichen.

Trainer Igor Fernandez:

„Ich hoffe, dass wir nächste Woche endlich den Knoten platzen lassen, unser erstes Tor erzielen und uns damit auch ein Stück weit das Glück zurückholen. Die heute gezeigte Leistung war top. Trotzdem müssen wir jetzt anfangen, unsere Chancen zu nutzen, Tore zu schießen und uns für den großen Aufwand zu belohnen. Nur dann werden wir auch die Punkte holen, die sich die Mannschaft mit ihrem Einsatz und ihrer Leidenschaft verdient.“

Lange mit der Niederlage beschäftigen können sich die Straubingerinnen allerdings nicht. Jetzt heißt es: Mund abwischen, die positiven Dinge aus der Partie mitnehmen und weiterarbeiten. Bereits am kommenden Sonntag wartet mit dem Auswärtsspiel in Kirchberg im Wald die nächste Aufgabe.

Die Richtung stimmt – jetzt fehlt nur noch die Belohnung.

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